Kein Vergeben, kein Vergessen – Die Jugend weiß um ihr Erbe

 

[Die Gruppe aus Westfalen und dem Rheinland]

 

Am heutigen Sonnabend, dem 16. Februar 2008, versammelten sich mehrere tausend, meist junge, Nationale Sozialisten in Dresden, um den gefallenen deutschen Kriegsopfern zu gedenken, die im Feuersturm 1945 ihr Leben ließen. Bereits am vergangenen Mittwoch, dem 13. Februar, versammelten sich zum gleichen Thema rund 1.000 Kameraden an der Semperoper.

 

Zur Teilnehmerzahl

 

Die Teilnehmerzahlen für heute, sind mehr als unübersichtlich. Die Medien sprechen von 3.800 bis zu 5.000, die Polizei sprach vor Ort von rund 8.000 – 10.000 Teilnehmern. Aus unserer Sicht wird sich die Anzahl der Teilnehmer auch dort einpendeln. Der Zug der Trauernden war mehrere Kilometer lang, und wollte, zum Glück, einfach kein Ende nehmen. Sollten unsere Zählungen, bzw. die der Polizei vor Ort, stimmen, so war der heutige Marsch der größte im Nachkriegsdeutschland. Wir werden hier bald die genauen Zahlen nachreichen.

 

Zum Marsch

 

Die Temperaturen waren eisig und die Anfahrt sehr lang, doch diese Strapazen nahm man gern in Kauf, und so fand man sich in einer Masse wieder, die man sich so nicht vorgestellt hätte. Nachdem die Auflagen verlesen wurden, starteten die ersten Reihen mit dem Marsch, allerdings gab es aufgrund der Länge mehrere Pausen. Interessant, in Bezug auf die Teilnehmerzahl, ist hier, dass der hintere Teil des Zuges ca. 30 Minuten zeitversetzt starten musste, wie die Spitze. Dies ist auf keinerlei Probleme zurückzuführen, sondern lediglich auf die Masse des Zuges.

 

Disziplin wurde aber trotz großen Andranges nicht kleingeschrieben. Stets waren Ordner an den Seiten des Zuges beschäftigt um verordnete Auflagen durchzusetzen. Allerdings müssen wir sagen, dass diese Auflagen größtenteils selbstverständlich waren und sowieso von niemanden gebrochen worden sind.

 

Das Laufen in Achter-Reihen verlief erfolgreich und behielt die gesamte Marschzeit über ein würdiges Aussehen. Allerdings können wir hier auch wieder nur von einem kleinen Abschnitt des Zuges reden. 70% der Massen bekamen wir im hinteren Teil selbst niemals zu Gesicht.

 

Negativ Punkt bezüglich der Auflagen: Trotz mehrfachen Schreiben, und klaren Aussagen zu dem Thema, wurden dennoch mehrere Parteifahnen mitgeführt, sowie Fahnen verschiedener Jugendorganisationen. Wir wollen darüber nicht viel Worte verlieren, nur sollte Mensch sich dort das nächste Mal erst selbst an die eigene Nase fassen, bevor er anderen ,,Nicht-Einhaltung der Auflagen“ und ,,Fehlverhalten“ vorwirft.

 

 

Verlauf des Zuges

 

Über die gesamte Strecke blieb es ruhig, und es kam in unserem Umfeld zu keinerlei Rangeleien oder anderen Zwischenfällen. Die Rufe und Parolen verwirrter Geister am Rande waren natürlich störend gegenüber der Totenruhe, allerdings harmlos im Gegensatz zu dem was diese Menschen im Vorfeld ankündigten und im Nachhinein nun propagieren.

 

Die Reden wurden abschließend auf der Endkundgebung nähe des Rathauses gehalten. Wer genau redete und in welcher Reihenfolge, wird man am besten bei den Veranstaltern erfragen können, wir als Schlussteil des Zuges können dort nicht ganz genaue Auskünfte erteilen.

 

Zur Route an sich braucht man ebenso keine Worte verlieren, sie führte stets durch Innenstadtgebiet, sowie gut besuchte Straßen. Besser hätte es kaum sein können.

 

 

Am Rande

 

Aufgrund der großen zahlenmäßigen Unterlegenheit und der geistigen Inkompetenz begnügte man sich auf antifaschistischer Seite mit einer anderen, stumpferen, Form des Protestes. Anstatt inhaltlich auf das Thema einzugehen oder den Marsch effektiv zu behindern, begnügte man sich damit einen geschlossenen und nicht besetzten Kleiderladen zu zerstören, mit der Begründung dass dieser Thor Steinar - Artikel vertreibt. Ebenso wurden wohl, nach Aussagen der Antifaschisten, mehrere Autos demoliert. Das ist er halt, der Aufstand der Anständigen und spiegelt die gesamte Argumentation dieser Gruppen wieder. Aber die Zeit wird auch diese Probleme lösen, da sind wir uns einig.

 

 

Resume

 

Es war für uns der größte und vor allem beeindruckendste Marsch in unserer politischen Laufbahn. Das Bild von einem schwarz-weiß-roten Fahnenmeer unter den Reden national und sozialistisch geprägter Aktivisten war für jeden jungen Aktivisten ein lang erhofftes Erlebnis. Wir konnten endlich deutlich machen, dass wir weder eine Randgruppe, noch eine Minderheit, in Deutschland sind. Die Zeiten wo man umkreist war von Gegendemonstranten, sind vorbei. Die Linke kriegt seit einiger Zeit zu eigenen Märschen und Demonstrationen weitaus weniger mobilisiert als wir, die Gegenaktionen fallen ebenso immer geringer aus. Das Interesse des Volkes am Aufstand der Anständigen ist verflogen. Heute hat sich jeder Dresdener vier Mal die Augen gerieben, als er auf den Rathausplatz schaute, und die Massen trauern sah.

 

Zeitgleich zum Marsch verteilten rund ein Dutzend Aktivisten, die aufgrund von Platz- oder Geldmangel nicht den Weg nach Dresden fanden, Flugblätter in der Innenstadt von Recklinghausen. Ein Bericht hierzu erfolgt seperat.

 

In Gedenken an die Verstorbenen – Mit Blick auf das Kommende!

 

AG-Ruhr-Mitte

~> zu den weiteren Fotos